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Installations- und Konfigurations-Anleitung

für GNU/Linux-Systeme am Beispiel von Xubuntu

[🐧GNU/Linux]   [📀Installation: G/L]   [📂Konfigs: G/L]   [🖬Ältere G/L-e]   [💾Progs: C++]   [⚠️Sicherheitsprobleme]

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Inhaltsverzeichnis zu JMB's Seite über die  Installations- und Konfigurations-Anleitung zu GNU/Linux-Systemen


Link zur 🐧Bedeutung von GNU/Linux.
[Grafik mit TuX und GNU als Maskottchen von GNU/Linux]
Link zu der 🐧aktuell empfohlenen Linux-Distribution mit Details.
Link zu 🖬ehemals empfohlenen Linux-Distributionen.

Installation und Konfiguration von Xubuntu

Die Installation von Xubuntu vollzieht sich in zwei Schritten. Zunächst wird mit Eingabe der wesentlichen Konfiguration (inkl. Bestimmung der Partitionierung) ein Basissystem über den Graphik-Installer auf dem Rechner etabliert, im zweiten Schritt erfolgen die Nacharbeiten nach einem Reboot (bzw. mehreren).

Graphischer Installer

Als erstes muss man das neue System booten, d.h. der Rechner muss damit starten. Heutzutage ist hier ein Boot‑Stick die einfachste Methode. Möchte man das in Entwicklung befindliche System installieren, holt man sich das Image von Xubuntu: daily‑live, z.B. bionic‑desktop‑amd64.iso, und nach dem finalen Release von Xubuntu: bionic‑release, z.B. xubuntu‑18.04.2‑desktop‑amd64.iso. Dieses wird dann auf einen leeren Stick (Vorsicht:  es werden dabei alle dort vorhandenen Daten gelöscht!) per dd (vgl. Backup und Restore von Partitionen) gebracht, der dann bootbar ist.

# Herunterladen des Images (siehe Xubuntu: bionic‑release) und Hashwerte:
wget cdimage.ubuntu.com/xubuntu/releases/xubuntu-18.04.1-desktop-amd64.iso
wget cdimage.ubuntu.com/xubuntu/releases/bionic/release/SHA256SUMS
# Überprüfen des heruntergeladenen Images:
sha256sum -c SHA256SUMS 2>&1 | grep OK
# -> bionic-desktop-amd64.iso: OK
# Herausfinden des Devices zum USB-Stick (hier: sdf):
sudo fdisk -l
# Bootbares Kopieren des Images auf den Stick:
sudo dd if=path/bionic-desktop-amd64.iso of=/dev/sdf

Bei Reboot bootet der Rechner entweder direkt, oder er muss nach Änderung im BIOS (zumeist über Drücken von Del oder F?? direkt nach dem Einschalten) als erstes auf die Bootliste (Reihenfolge der bootenden Devices) gesetzt werden. Nach Auswahl der Option Install (bzw. des Live‑Tests mit anschließendem Anklicken des Install‑Icons) startet der graphische Installer.
Bei den Fragen zur Konfiguration direkt nach dem Start des Installers gebe ich die folgenden Antworten:
   1) Zeitzone / Timezone:   Central Europe / Berlin;
   2) Systemzeit / system clock on:   UTC;
   3) Sprache / Language:   English [Forschungsinstitute setzen immer die Sprache auf Englisch, damit auch Gäste aus fernen Ländern sich zu Hause fühlen – Englisch ist eben der kleinste gemeinsame Nenner; zudem habe ich so früh Computersysteme verwendet, dass die deutsche Sprache wenn überhaupt dann nur sehr schlecht unterstützt wurde ... somit würde ich nie etwas anderes wählen ... jeder kann selbst überlegen, was bevorzugt wird];
   4) Sprachumgebung / Locales:   British;
   5) Tastatur‑Layout / keyboard settings:   German (no deadkeys/eliminate deadkeys) [Hierbei erscheint z.B. sofort nach Drücken von [Altgr]+[M]:  μ];    6) Partitionierung / Partitioning:   something different (letzter Modus der Partitonierung; alongside verändert die Partitionierung, während so auf die vorhandene Partitionierung aufgebaut werden kann: install to one partition (frisch zu formatieren und eingebunden als /) – formatting standard swap (per Default; die UUID wird dabei belassen) – [bei mir für jede Distro eine neue Partition; die Partitionen habe ich zu Anfang bereits mit fdisk angelegt und ändere die Partitonsgröße nicht ab: noch 39 GB, dies soll aber bald 72 GB‑Partitionen weichen]).
Zudem gibt man im Verlauf an, dass man sofort Updates wie auch proprietäre Zusätze herunterladen möchte.
Nun erfolgt die Installation des Basissystem mit den gegebenen Konfigurationen, wobei man am Ende zum Entfernen des Installationmediums aufgefordert wird.
...

Nacharbeiten 

Da ich zumeist bereits ein lauffähiges System auf dem Rechner besitze, boote ich zunächst in das etablierte System. Zum einen passt hier bereits alles, so dass das Editieren unter diesem problemloser ist, zum anderen hat man so den direkten Vergleich.
Als erster Schritt muss auf dem bereits vorher existierenden System in dessen fstab die neue Partition als Mountpoint eingetragen werden, so dass diese gemountet werden kann und somit beide Betriebssystem-Verzeichnisse sichtbar sind, so dass leicht etwas vom etablierten ins neue System kopiert werden kann.
...
Typischerweise installiert Xubuntu den Boot‑Manager grub2, der nach Suchlauf der angeschlossenen Platten die gefundenen Betriebssysteme in eine Auswahlliste einträgt. Der Bootloader wird meist auf der ersten Festplatte installiert: /dev/sda1. Nur eine Distribution hat diesen installiert – und auf dieser befindet sich in der Datei /boot/grub/grub.cfg die Konfiguration. Da diese Datei automatisch erzeugt wird, sollte man immer eine Kopie anlegen, wenn man diese editieren möchte ... in meinem Fall ist dies auch nötig. Die von mir gewählte Grub‑Distribution (zumeist die letzte LTS‑Version von Xubuntu, die aber nicht die aktuell verwendete ist) mounte ich auf allen anderen Betriebssystempartitionen unter dem Mountpoint: /grb.
Eine Neuinstallation unter der gewünschten Distribution, z.B. nötig nach Neuinstallation eines anderen Systems, das ebenso grub2 installiert hat, kann mit grub‑install erzwungen werden. Weitere Auskunft liefert die folgende Befehlsübersicht:

# Editieren der Konfiguration unter der Grub‑Distribution:
sudo vi /boot/grub/grub.cfg  # Verlassen mit ":wq!", da die Datei readonly ist (d.h. besitzt nur Leserechte)!
# Neuinstallation von grub, wenn dieser überschrieben wurde (nur von Grub‑Distro aus möglich):
sudo grub-install /dev/sda
# Automatisches Erzeugen einer neuen Grub-Konfiguration (ggf. besser eine selbst erstellte anpassen):
sudo update-grub  # bzw.: "sudo update-grub2"
# Markieren der gewählten Distro durch ein FS-Label:
sudo tune2fs /dev/sda10 -L "Xubun_Xenial_GRB"
# Infos zum FS-Eintrag (UUID, Label etc.):
sudo blkid   # -> <Label_GRB> + <UUID_GRB>
# Eintragen des Mountpoints /grb auf allen anderen Distros und diesen erzeugen:
sudo vi /etc/fstab  -> Einfügen der Zeile (mit "UUID=<UUID_GRB>"):
 UUID=da330e23-dae1-4fed-a7a9-7d704e376aa5    /grb      ext4    noauto,user,exec,suid,relatime,errors=remount-ro  0   0
sudo mkdir /grb # -> Nach Mounten des frisch angelegten Mountpoints ist hier nun die Grub-Distro eingeklinkt:
mount /grb
sudo vi /grb/boot/grub/grub.cfg  # Verlassen mit ":wq!", da die Datei readonly ist (d.h. besitzt nur Leserechte)!
sudo cp -p /grb/boot/grub/grub.cfg /grb/boot/grub/grub_v00.cfg  # Sicherungskopie mit Versionsnummer!

Ein Beispiel der grub2-Konfig ist auf der 📂Konfigurations-Dateien-Seite: Xubuntu im Abschnitt /boot/grub/grub.cfg zu finden.
...
Nachdem vom anderen System die Konfiguration angepasst wurde (insbesondere fstab), erfolgt nun ein Reboot und daraufhin kann der graphische Paketmanager synaptic mit dem Quick Filter-Suchfeld installiert werden; danach ist die Benutzung wie folgt:
Reload [Icon oben links] – Neue Paketlisten ziehen,
Mark All Upgrades [Icon oben 2. links] – Alle neueren Versionen zum Update markieren,
Quick filter [Feld oben rechts neben 4. Icon]: Paketauswahl über Rechtsklick und dann entweder:
    Mark for Installation – Vormerken zum Installieren,
    Mark for Reinstallation – Vormerken zum Neu-drüber-Installieren,
    Mark for Removal – Vormerken zum Löschen,
    Mark for complete Removal – Vormerken zum kompletten Löschen mit den Konfigurations-Dateien (den Configs);
Apply [Icon oben 3. links] – Anwenden der Auswahlen aller Pakete (hier gibt es nochmal eine Gesamtübersicht inkl. Download-Umfang und Platzbedarf auf der Festplatte).

[Synaptic Package Manager]


Zudem sollte der Editor vim richtig installiert werden, wobei zunächst das unsinnige Paket vim‑tiny wie auch der nervende automatische Updater gelöscht werden müssen:

# synaptic ist nicht vorinstalliert und wird nun mit `Quick filter' installiert:
sudo apt install synaptic apt-xapian-index
sudo update-apt-xapian-index -vf
# Danach kann der GUI-Paketmanager aufgerufen werden
#   (über: >>alias myupdate='sudo synaptic'<<):
myupdate  # Auswählen zum Deinstallieren:  vim-tiny, update-manager-core  {dies deinstalliert auch:
          #    flashashplugin-installer, ttf-mscorefonts-installer und update-notifier-common}
          # Neue Paketlisten, Update all, danach zusätzlich selektiv:
          # Auswahl zum Installieren: vim + vim-doc + vim-ctrlp + vim-scripts + vim-latexsuite, csh, tcsh, sash, ksh, zsh, ...
          #   xpaint, kolourpaint, gdisk, disktype, xfce4-goodies, xfwm4-themes, xpenguins, xsnow, ... 
          #   lsb-core, libfreeimage3, shutter, xscreensaver [inkl. extras and gl-part], cdtool, a2ps, eog (+ plugins), ...
          #   rocksndiamonds (da hier Installation abgebrochen wird zum Nachfragen), mp3info, easytag, ...
          #   mp3diags, mp3check, okular, evince, mupdf, htop, conky-all, lm-sensors, hddtemp, smartmontools, ...
          #   ispell, ibritish, iogerman, ingerman, detox, xsane, zoomer, gdisk, disktype, scrounge-ntfs, ...
          # Ausführen lassen ...
# Generell nach größeren Updates das System bereinigen
#   (über: >>alias myaptclr='sudo apt-get clean; sync; echo " * 1 - clean - done"; sudo apt-get autoclean; sync; echo " * 2 - autoclean - done"; sudo apt-get autoremove --purge; sync; echo " * 3 - autoremove - done"; sudo dpkg --configure --pending; sync; echo " * 4 - configure-pending - done (in case: >dpkg-reconfigure package<)"'<<):
myaptclr

Nun einen Reboot, um z.B. auch sicher zu stellen, dass XFCE in vollem Funktionsumfang zur Verfügung steht.
Nun erfolgt das Konfigurieren von XFCE, xterm (bzw. dem XFCE-Pendant xfce4-terminal), etc.:
Das Desktop-Environment XFCE hat gemeinsame Wurzeln mit dem schlanken Window-Manager FVWM, der mein erster Window-Manager Anfang der 90-er Jahre war, und zudem aktuell am ehesten dem Benutzer aus dem Weg geht, so dass dieser seine Arbeit im gewohnten Workflow erledigen kann, ohne wie z.B. bei GNOME alle paar Jahre ein Umerziehungsprogramm durchmachen zu müssen. Zudem ist XFCE bequem, da er alles Notwendige (inkl. Lautstärkenwahl, zentrale Menüs und Konfigurationspanels) bereitstellt, und ausgesprochen Ressourcen-sparsam, so dass man diese DE auch auf alten Rechnern verwenden kann. XFCE ist sowohl in Debian enthalten als auch als Ubuntu-Flavour Xubuntu zu bekommen. XFCE erkennt man am Icon links oben: dem blauen Kreis mit dem weißen Kopf einer Maus, dessen Druck das Whisker Menu (als Startmenü) aufruft.
Einen ersten Eindruck inkl. des Settings-Menu liefert der folgende Screenshot-Ausschnitt:

[Screenshot XFCE mit Whisker und Settings Menu]

Hier ein paar der wesentlichen XFCE-Einstellungen:

Whisker/XFCE-Menu – All Settings (Settings) –
 – [Personal] – Appearance – Fonts – DPI: 116
    [Default: 96, für 28"@4k: 170 dpi, dafür
     xterm – Edit-Preferences – Appearance – Font: DejaVu Sans Mono 10]
 – – Window Manager:
  Style – Theme: Gorilla|Retro|Fbx|TUX (vorinstalliert: Greybird bzw. Daloa)
  Style – Button layou – active: links: Menu –
    rechts: Minimize (Hide), Maximize, Close
    (d.h. Shade in Hidden, wo bereits Stick liegt)
  Focus: mode – focus follows mouse; new window focus – _NOT_ automatically
       Delay before receives focus – Regler unter _r_, also ca. bei 1/3
       Delay before raising focussed window – Regler unter _r_aising, d.h. 1/5
    give focus to newly created windows
    + Anfang Delay-Balken unter Anfang "receives" – sonst zu schneller Wechsel
  Advanced – Windows snapping – Snap windows to screen border (Def. OK) ->
      Distance – Schieber nur wenige Pixel über kleinstem Small !!!
 – – Desktop – Icons – Haken raus vor Home/Filesystem/Trash/RemovableDisks
 – [Hardware] – Mouse and Touchpad
    – Theme – redglass & Cursor size: 39
    – Devices – Pointer Speed:Acceleration: 7,0 [4k]
 – – Power Manager – system – suspend – never
     – display – switch off after – never
 – – Removable Drives and Media 
     – Storage – alle Haken weg (kein Mounten/Browsing)
     – Multimedia – alle Haken weg (kein Auto-Playing)
 – [Personal] - 
   – Workplaces – 4 (Default: 1)
   – Panel – Row Size (pixels): 24 (Default – ggf. später erhöhen; 4k: 38),
      #rows 1 (Def.; 2?) Length 100% ist OK!
          – Items: ans Ende: Workplace Switcher & Action Buttons;
            Power Management raus [bei Problemen mit Indicator ggf. hier erst
            löschen, dann wieder aufnehmen]
            -> zudem Zahnrad bei aktivem Seperator zwischen Window Buttons und
               Notification Area – Expand (hook)
               [sonst sind rechte Felder nicht am rechten Rand]
            => Whisker – Seperator – Places – Window Buttons – Seperator_expand
               – Notofication Area – Indicator Plugin – Seperator – Clock –
               Workplace Switcher – Seperator – Action Buttons
    Rechtsklick auf Indicators: hidden geht nicht immer – zur Not Indicators wie
      zuvor bei Panel beschrieben löschen und dann wieder mit + hinzufügen,
      Message Inficator bei Hide Haken, Reboot, und dann sollte es richtig sein
      (sonst ggf. durch Thundebird und Message Indicator zwei Briefumschläge –
       sieht eher schlecht aus ...).
      Indicator soll Lautsprecher enthalten – wenn die plötzlich weg sind wie
      oben unter Panel beschrieben Indicator löschen und neu rein, hidden bei
      Messages.
      Soundkonfiguration richtig einstellen:
    Linksklick auf Lautsprechersymbol – "Volume Control"-Windows
      – Soundsettings – Configuration – 2nd Buil-in Audio: Off, 1st –
        Digital Stereo (HDMI) Output
      (früher?: – Output Devices – Built-in Audio Digital Stereo (HDMI) Port:
        HDMI/DisplayPort (plugged in)
      -> grüner Kreis mit Haken: als Fallback; Schloss: alle Kanäle mit Regler!)
    Rechtsklick auf Action Button "JMB":
      -> Lock Screen (– Switch User) – Log Out ... – Separator
         – Restart – Shutdown (– Separator)
    Rechtsklick auf Uhr in oberer Taskleiste; Clock Options – Format –
      Custom Format: %0k:%M  %0e.%m.%Y (%u-%V) => "13:55  28.01.2012 (6-04)"
      (Default: %d %b, %H:%M),
    Wenn Sekunden nicht nerven geht auch:
      Custom Format: %0k:%M:%S  %0e.%m.%Y (%u-%V) => "13:55:33  28.01.2012 (6-04)"
       {6 = Sa., 04 ist KW} -> man date; date +%0k:%M:%S\ %0e.%m.%Y\ \(%u-%V\)
       [Default Ubuntu 12.04: %A %d %B %Y/%V  +  %a, %d %b  %H:%M]
    Für Windows-Like: neben Whisker-Menu noch Places ... hier kann auch etwas
      konfiguriert werden (spezielle wichtige Orte)
  For Xubuntu setting Panel settings (colors, position, etc.)
    Window Manager Theme: Daloa  -> oder doch Gorilla !!!
    sudo cp <Pfad_zu_Wallpapern>/* /usr/share/xfce4/backdrops/

Rechte Seite des XFCE-Panels: Mail-Icon und Netzwerk-Icon, Pulse Audio Plugin (external); Clock [Uhr] mit obigem Custom Format; Workplace Switcher [3 Workplaces, 3. ist unbenutzt] und Action Buttons"(external):   [Screenshot XFCE Panel, rechte Seite]

Konfiguration Konfiguration des xterm-s, d.h. unter XFCE von xfce4-terminal:

Whisker/XFCE-Menu – Accessories – Terminal Emulation  (zum Starten)
Click mit rechter Maustaste – im Menü `Preferences' aussuchen
– General    [1. Reiter] – [Command] Run command as login shell (an-haken)
– Colors     [3. Reiter]:
    #000000  (text color:                black)
    #F2D294  (background color:          light yellow)
     -> or other bright tone: #E9CCA1, or brown-yellow: #EAB96F
    #0F4999  (tab  activity color:       dark blue)
    #CF1017? (cursor color:              shining red)
    #F48E2A  (text selection background: orange)
    #000000  (text selection color:      black)
    #467517  (bold text color:           dark green)
– Appearance [2. Reiter] – Font: DejaVu Sans Mono Book 11 (HDTV)
  # bei 4k stattdessen:  DejaVu Sans Mono Book 10 (bei DPI setting: 170)
– Advanced   [5. Reiter] – Double Click:
  characters part of a word:  -A-Za-z0-9.?%&#:_+@~  (3 raus: ",", "/", "=" – sonst z.B. autom. Pfad)
                    Default:  -A-Za-z0-9,./?%&#:_=+@~

...
Danach nun die großen Pakete, so dass alles Wichtige installiert ist:

myupdate  # Neue Paketliste, Update all, dann Auswahl zum Installieren:
          #   texlive-full, libreoffice, gimp, gnumeric, vlc, smplayer, gmerlin, mpv, xfig, imagemagic, emacs, ...
          #   rpm, regionset, forensics-all, powermanga, yasm, poc-streamer (mp3cut), eyeD3, k3b, brasero-cdrkit, ...
          #   flashplugin-nonfree-extras, adobe-flashplugin, transcode, ffmpeg, vamps, lame, get-flash-videos, ...
          #   frozen-bubble, supertux, supertuxkart, extremetuxracer, gnome-nibbles, open-invaders, ninvaders, ...
          #   xtron, gltron, pacman, njam, xinv3d, snowballz, gnome-chess, gnome-mastermind, tuxmath, unace, ...
          #   rar, unrar, p7zip-rar, p7zip, zip, unzip, sharutils, uudeview, mpack, arj, cabextract, ...
          #   file-roller, xarchiver, c, flake; pdfshuffler, pdfsam, pdftk; sox, wine, filezilla; tilp2, tiemu; ...
          #   stellarium, kstars + kstars-data-extre-tycho2, calibre, amarok, audacity, gfortran, ...
          #   fp-compiler (fp-ide, fp-doc, fp-units*, fpc +), gnuplot, maxima, galculator, wcalc, kcalc, scrot, ...
          #   firmware(?), screen, sketch, icedtea-8-plugin, ...
          # Ausführen lassen ...
# Generell nach größeren Updates das System bereinigen (s.o.):
myaptclr

...
ToDo: Testen und ggf. Programme nachinstallieren und Konfiguration anpassen (insb. Klonen von gewohnten Firefox- und Thunderbird-Konfigs).
...
Aufruf von kcalc und Einstellen beim ersten Aufruf: Settings – Science Mode (Default: Simple Mode; ggf. Farben {Settings – Configure KCalc – Colors: Foreground: Orange; Background: Dunkelgrau; zudem ggf. in – Constants die Konstanten (pi, e; c, e, h und k auswählen) und bei Settings – Constants per Buttons dies aktivieren}).
Alternativ Aufruf von galculator und Einstellen beim ersten Aufruf: View – Scientific Mode; ebenso Calculator – Angle Units – Deg; ggf. Farben mit Edit – Preferences – Display: Background – Dunkelgrau; Result – Orange; RPN – Hellgrün, Active – Hellgelb; Inactive – Gelbgrünbraun.
...
ToDo: Installation von speziellen HW‑Treibern ... .
...
Brother🖨️-Multifunktionsgeräte: DCP‑L8410CDW-Treiber (Download: Drucker & Scanner; Online-Benutzerhandbuch D / UK; Spezifikationen D / UK) bzw. DCP‑7055-Treiber  (Download: Drucker & Scanner – analog für DCP‑7030):

# ** Installieren von lpr und CUPS‑Wrapper nach EINSCHALTEN mit aktiver (USB- etc.) Verbindung (DCP-L8410CDW):
sudo dpkg -i --force-all dcpl8410cdwlpr-1.2.0-0.i386.deb
sudo dpkg -i --force-all dcpl8410cdwcupswrapper-1.3.0-0.i386.deb
# * Wurde das Einschalten vergessen, erst Pakete wieder löschen:
sudo dpkg -P dcpl8410cdwcupswrapper; sudo dpkg -P dcpl8410cdwlpr
#   ... und dann wie zuvor nach Einschalten installieren (analog bei DCP-7055).
# –* Überprüfen der Installation (DCP-L8410CDW):
dpkg  -l  |  grep  Brother
  ii  dcpl8410cdwcupswrapper:i386       1.3.0-0              i386         Brother CUPS Laser Printer Driver
  ii  dcpl8410cdwlpr:i386               1.2.0-0              i386         Brother lpr Laser Printer Driver
# ** Installieren von lpr und CUPS-Wrapper (DCP-7055):
sudo dpkg -i --force-all dcp7055lpr-2.1.0-1.i386.deb
sudo dpkg -i --force-all cupswrapperDCP7055-2.0.4-2.i386.deb
# –* Überprüfen der Installation (DCP-7055):
dpkg  -l  |  grep  Brother
  ii  cupswrapperdcp7055:i386           2.0.4-2              i386         Brother DCP7055 CUPS wrapper driver
  ii  dcp7055lpr:i386                   2.1.0-1              i386         Brother DCP-7055 LPR driver
# Ubuntu 18.04 findet den Drucker ansonsten automatisch und installiert (DCP-7055):
  ii  printer-driver-brlaser            4-1                  amd64        printer driver for (some) Brother laser printers
  ii  printer-driver-ptouch             1.4.2-3              amd64        printer driver Brother P-touch label printers
# ... wobei beides funktioniert - kein Unterschied in der Qualität.
# Dennoch ggf. sinnvoll, nicht zu viele Drucker zu sehen und damit dies zu deinstallieren:
sudo dpkg -P printer-driver-brlaser
sudo dpkg -P printer-driver-ptouch
# ... das Löschen der zugehörigen CUPS-Drucker-Schlange wird im nächsten Abschnitt gezeigt.
# –* Test über das lokale CUPS-Web-Interface: http://localhost:631/printers
# (Klick auf Drucker-Name: `usb://Brother/DCP-7055?serial=???????????????' wenn OK, ohne Verbindung: `usb:/dev/usb/lp0').
# ** Installieren des Scanner-Treibers (DCP-L8410CDW & DCP-7055):
sudo dpkg -i --force-all brscan4-0.4.5-1.amd64.deb
# -* Überprüfen der Installation:
dpkg  -l  |  grep  Brother
  ii  brscan4                           0.4.5-1              amd64        Brother Scanner Driver
# –* Bekanntmachen des Scanners (DCP-L8410CDW & DCP-7055):
sudo vi /lib/udev/rules.d/60-libsane.rules
#  (vor 19.04 60-libsane1.rules, nun ohne '1')
  -> Einfügen vor # The following rule will disable
     Wenn ein "LABEL="libsane_rules_end"" existiert, die folgenden beiden Zeilen vor dieser Marke einfügen:
# Brother scanners
ATTRS{idVendor}=="04f9", ENV{libsane_matched}="yes"
# *- Installieren des Scanner-Settings-Datei (DCP-L8410CDW):
sudo dpkg -i brother-udev-rule-type1-1.0.2-0.all.deb
# –* Feedback zu Fehler unter Xubuntu 18.04 an Brother geschickt:
#    "ls: cannot access '/etc/udev/rules.d/*.rules': No such file or directory"
# –* Ggf. bei Problemen als Administrator beim CUPS-Web-Interface:
sudo vi /etc/group # `lp:x:7:user', d.h. `user' ergänzen
# –* Ändern von falschen Defaults in CUPS:
sudo vi /etc/cups/ppd/DCPL8410CDW.ppd  # (DCPL8410CDW ist durch den jeweiligen Druckernamen zu ersetzen)
#  z.B. DefaultPageSize + DefaultPageRegion + DefaultImageableArea + DefaultPaperDimension: A4  (statt letter),
#       DefaultBRMonoColor auf Mono (statt Auto), DefaultBRBrightness auf 20 (statt 0),
#       DefaultDuplex auf DuplexNoTumble (d.h. Long-Edge_Binding – statt None)
# –* Workaround bei Fehler "`brother4:bus2;dev5`: invalid argument" (bei mir unter Xubuntu 18.04 LTS nötig):
alias xsane='cd /dev/bus/usb; sudo chmod -R guo+rw *; sync;sync;sync; cd -; /usr/bin/xsane'
# Dieser einfache `alias' ist praktischer als ein Wrapper-Script mit suid zum Aufruf von xsane!



# ** Alternatives Vorgehen Treiberinstallation & CUPS-Defaults für DCP-L8410CDW (nach Empfehlung des Brother-Supports – ändert aber nichts):
# * Wer will kann ein FW-Update machen (laut Support nicht system-kritisch):
# Drucker braucht (zumindest temporär) Netzwerkanschluss, dann im Bedienfeld-Menü:
   Alle Einstellungen / Geräte Info / Firmware Update
# * Installation des Druckertreibers über das Brother-Script:
#Download von Brothers Driver Install Tool (Linux Script):
gunzip linux-brprinter-installer-*.*.*-*.gz
sudo su
# Den Aufrufparameter des Scripts von `DCP-L8410CDW' ins eigene Brother-Modell abändern: 
bash linux-brprinter-installer-2.2.1-1 DCP-L8410CDW
# -> quasi alles mit `y' durchnicken, aber bei USB-Anschluss bei `"Will you specify the DeviceURI ?" einmal `n' eingeben.
# * Einstellungen der Defaults in CUPS (mindestens für das Papierformat nötig, das per Default "Letter" ausweist):
# Aufruf der lokalen CUPS-Seite, dann:
# Über Reiter "Printers" den Drucker auswählen (Click auf Namen, z.B.: DCPL8410CDW),
# In "Administration" (drow-down Menü): "Set Default Options" auswählen und dann umändern:
#   Media Size: "A4",
#   Two-Sided: "Long-Edge Binding" {= DuplexNoTumble},
#   Color / Mono: "Mono" {Farbe wähle ich gezielt mit "Auto" aus},
#   Brightness: "20" {für Farbdrucke "10" – bzw. sehr gute mit "5"}.
# und für Scanner Brother-`Vendor String' bekannt geben:
sudo vi /lib/udev/rules.d/60-libsane.rules
#  am Ende der Liste, vor "LABEL="libsane_rules_end"" die beiden Zeilen einfügen:
# Brother scanners
ATTRS{idVendor}=="04f9", ENV{libsane_matched}="yes"

🖨️)  Ich kann unter GNU/Linux aus eigener Anschauung nur Brother empfehlen. Vielfach gibt es freie Treiber, wie oben angedeutet, der Hersteller selbst hat zudem immer eigene (wenn auch leider proprietäre) mit vollem Funktionsumfang zur Verfügung gestellt. Da können und sollten sich andere Hersteller ein Beispiel nehmen.
Von HP (im vorigen Jahrtausend auf Grund meiner Erfahrungen als Wissenschaftler mein damaliger Favorit) habe ich einen Drucker mit riesigem Tux[Tux-Icon] auf der Verpackung gekauft, ausgepackt und er ließ sich nicht installieren, da er sich als CD‑ROM-Laufwerk zu erkennen gab. HP hatte ein Programm, um diese Identitätskrise abzustellen, aber natürlich: nur unter Windows, das sich nicht dran stört, einen Drucker-Treiber einem CD‑ROM-Laufwerk zuzuordnen – hust ... :(  Somit wanderte der Drucker (bzw. was HP mittlerweile dafür hält) direkt zurück.
Aber neben der Linux-Unterstützung ist auch die Druck- und Scan-Qualität wie auch die Langlebigkeit in meinen Augen deutlich besser, als ich es bei vergleichbaren Geräten sah – somit bleibt Brother (SW‑Laserdrucker/Scanner/Kopierer / Farb‑Laserdrucker/Scanner/Kopierer) in diesem Bereich meine Empfehlung (vgl. 🔧PC‑Tech‑Info zur Testumgebung).


Nach der Installation der Druckertreiber sei nun auf die Kommandozeilen-Administration der Drucker‑Schlangen (printer queues) unter CUPS hingewiesen:

# ** Ausgabe der zur Verfügung stehenden Drucker‑Schlangen:
lpstat -p
# * Status der Drucker-Schlange DCP-7055 (nach Treiber-Löschung `printer-driver-brlaser'; siehe Brother-Treiber-Installation):
lpstat -p DCP-7055 -l
  printer DCP-7055 is idle.  enabled since Mi 08 Aug 2018 01:02:20 CEST
    File "/usr/lib/cups/filter/rastertobrlaser" not available: No such file or directory
# * Löschen der Drucker-Schlange DCP-7055:
lpadmin -x DCP-7055
# * Status der Drucker-Schlange DCP-7055 (nach Queue-Löschung):
lpstat -p DCP-7055 -l
  Invalid destination name in list "DCP-7055".
# * Ausgabe der Standard Drucker-Schlange:
lpstat -d
  system default destination: DCP-7055
# * Setzen/Änderung der Default/Standard Drucker-Schlange:
lpadmin -d DCPL8410CDW
# * Überprüfen des neuen Drucker-Defaults:
lpstat -d
  system default destination: DCPL8410CDW
# * Ausgabe der Optionen der Default/Standard Drucker-Schlange:
lpoptions
# * Umbenennen einer Drucker-Schlange (*** Vorsicht ***, kann Probleme geben!):
sudo vi /etc/cups/printers.conf
# -> Suche nach `<Printer' bzw. `<DefaultPrinter' und Änderung der Namen:
#    DCP7055 -> DCP-7055; DCPL8410CDW -> DCP-L8410CDW.
# - Neustart CUPS:
sudo systemctl restart cups.service
# ** Ausgabe der Informationen aller Drucker-Schlangen:
lpstat -t
  scheduler is running
  system default destination: DCP-L8410CDW
  device for DCP-7055: usb://Brother/DCP-7055?serial=xxxxxxxxxxxxxxx
  device for DCP-L8410CDW: usb://Brother/DCP-L8410CDW%20series?serial=xxxxxxxxxxxxxxx
  DCP-7055 accepting requests since So 25 Mär 2018 23:10:55 CEST
  DCP-L8410CDW accepting requests since So 27 Mai 2018 23:41:01 CEST
  printer DCP-7055 is idle.  enabled since So 25 Mär 2018 23:10:55 CEST
  printer DCP-L8410CDW is idle.  enabled since So 27 Mai 2018 23:41:01 CEST


...
ToDo: Backup des Systems mit dd - siehe unten
...
Sollte man mit der zufällig vergebenen UUID nicht zufrieden sein (keine UUID darf auf einem System 2× vergeben werden; auf verschiedenen Systemen ist dies kein Problem, so dass beim Klonen die UUID nicht geändert werden muss) bzw. ein sprechendes Label vergeben wollen, um mit den Partitionen nicht durcheinander zu kommen, kann man beides als root setzen:

# Setzen von UUID und Label für ein ext4‑Dateisystem:
sudo tune2fs /dev/sda13 -U "<new-uuid-number>" -L "Nettes_LABELaa"
# Überprüfen des Ergebnisses:
sudo blkid


Link zu den 📂Konfigurations-Dateien von Xubuntu.

Weitere administrative Tasks unter Xubuntu

Neben der Installation und Konfiguration gibt es weitere administrative Aufgaben, die immer mal wieder, zum Teil auch während der Installation bzw. zur Nachbearbeitung, sinnvoll sind. Diese werden im Folgenden beschrieben.

Umgang Umgang mit USB‑Sticks

Eine Frage des Dateisystems:
USB‑Sticks sind die neuen mobilen Speichermedien und haben zuerst die Disketten, dann die CDs und DVDs verdrängt und sind nun dabei, auch die mobilen bzw. kleineren Festplatten in Form von SSDs (solid state disks) zu verdrängen.
Für den Austausch mit Industrie-Kopierern oder Audio-Systemen in Automobilen ist leider immer noch das alte FAT-Dateisystem sinnvoll (file allocation table aus DOS-Zeiten, wenn auch in der leicht überarbeiteten Fassung mit langen Dateinamen: W95 FAT32 (LBA), fdisk type c), für den professionellen Austausch mit Linux-Systemen bietet sich ext4 als Dateisystem an (hier sind dann auch Dateigrößen jenseits der 2 GB‑VFAT‑Grenze möglich, z.B. für umfangreichere Backups mit dd oder tar).
Das vorrangig für Flash-Systeme entwickelte F2FS (flash-friendly file system) eignet sich eher für SSDs – doch auch im direkten Vergleich schlägt sich das Ur‑Dateisystem von Linux in vierter Überarbeitung, ext4, sehr gut.

Erkennen, Formatieren/Partitionieren, Mounten, Unmounten:

# *** Umgang mit USB-Stick ***
# USB-Stick in freien (und möglichst schnellen) Port einstecken, dann:
sudo fdisk -l             # die ersten beiden Ausgabezeilen könnten lauten:
   Disk /dev/sdf: 239 GiB, 256641603584 bytes, 501253132 sectors
   Disk model: Flash Drive
# ... zumeist wir er unter /dev/sdf eingebunden, mit 1. und häufig einziger Parition /dev/sdf1.
# Will man dies leicht mounten, muss ein Mountpoint und ein Eintrag in fstab erstellt werden:
sudo mkdir /stick         # 1. Windows-Austausch-Partition
sudo mkdir /stick2        # 2. Windows-Austausch-Partition
sudo mkdir /usbhdd1       # 1. Linux-Austausch-Partition (auch Stick)
sudo mkdir /usbhdd2       # 2. Linux-Austausch-Partition (USB-HDD)
sudo vi /etc/fstab        # hier hinzufügen:
/dev/sdf1       /stick          vfat  noauto,user,exec,suid       0       0
/dev/sdf5       /stick2         vfat  noauto,user,exec,suid       0       0
/dev/sdf6       /usbhdd1        ext4  noauto,user,exec,suid,relatime,errors=remount-ro    0       0
/dev/sdf7       /usbhdd2        ext4  noauto,user,exec,suid,relatime,errors=remount-ro    0       0
# Ab 128 GB habe ich mehrere Partitionen verwendet - inkl. ext4 für Dateigrößen > 2 GB;
# hier das Layout für 256 GB Sticks:
sudo dd if=/dev/zero of=/dev/sdf bs=512 count=13 # MBR überschreiben – zur Sicherheit
sudo fdisk /dev/sdf                              # Vorsicht: nicht sdf1
# p - keine Ausgabe da noch leer, n - p - 1 - Enter (primary 1 ganzer Stick), Enter (Start),
# +64G, t - c (W95 FAT32)       => sdf1 (1. Windows-Austauschpartition!)
# p - OK: "/dev/sdf1  1  1015  2013729  c  W95 FAT32 (LBA)",
# n - e - 3× Enter => sdf2 als extended,
# n - 1× Enter - +48G, t, 5, c, => sdf5 (2. Windows-Austauschpartition!)
# n - 2× Enter                  => sdf6 (1. Linux-Austauschpartition!)
# w - schreiben!
sudo fdisk -l # nun OK
sudo mkfs.msdos -v /dev/sdf1          # VFAT auf 1. W.-A.-Partition anlegen
sudo mkfs.msdos -v /dev/sdf5          # VFAT auf 2. W.-A.-Partition anlegen
sudo fatlabel /dev/sdf1 JMBBCK01      # FAT-Label vergeben
sudo fatlabel /dev/sdf5 JMBBCK02      # FAT-Label vergeben
sudo mkfs.ext4 -L LinXHUS1 /dev/sdf6  # ext4 auf 1. L.-A.-Partition anlegen
sync                      # ... danach Stick raus ... ist fertig. :))
# Testmount/-unmount:     # ... nach Wiedereinstecken ... ;)
mount /stick
cd  /stick
df -k .                   # ... sollte fast alles frei sein ...
umount /stick             # ... bitte immer alle gemounteten Partitionen unmounten – dann erst Stick ziehen.


Backup und Restore von Partitionen mittels dd

Als Backup von Systempartitionen wie zum Restore hat sich der Unix-Befehl dd (data dump; quasi das Anlegen einer Bit-Kopie) bewährt.

# Backup (hier 9. Partition der 1. Festplatte, auf der sich Bionic befindet):
dd if=/dev/sda9 bs=64k | gzip -c > /usbhdd1/bck_machine1/Full_Backup_2018_Step1/Xubuntu_18_04_LTS_Bionic_Beaver_machine1_sda9_20180405234148.dd.gz
# Restore (hier das vorige Backup z.B. nach Datenverlust/Fehlkonfiguration/Updateproblemen zurück):
cat /usbhdd1/bck_machine1/Full_Backup_2018_Step1/Xubuntu_18_04_LTS_Bionic_Beaver_machine1_sda9_20180405234148.dd.gz | gzip -d | dd of=/dev/sda9 bs=64k

Beide Befehle sind unter root auszuführen, wobei ich den Pfad und die Sicherungsdatei komplett dargestellt habe, um nicht zu verwirren und dennoch die Informationen zu zeigen, die doch immer wieder gebraucht werden. Das Backup wurde am 05.04.2018 um 23:41:48 Uhr erstellt Format: YYYYMMDDHHMMSS), der Rechner ist angegeben (damit das Backup auf die selbe Maschine zurückgespielt wird; bzw. man bewusst das System des einen Rechners auf einen anderen Rechner klonen kann – wobei die Zielpartition größer als oder gleich groß wie die Quellpartition sein muss, damit das Dateisystem nicht beschädigt wird und das System auch gemountet werden kann und bootet), ebenfalls mit sda9 die Bezeichnung der Partition (noch verwende ich als Standardgröße 39 GB – ein Umbau auf 72 GB ist allerdings dieses Jahr noch geplant), .dd zum Erkennen als Dump, .gz zur Identifikation des Packprogramms für das Image.
Die Backups landen auf USB-Datenplatten, die zwei große Pratitionen haben, die eine wird als '/usbhdd1' gemountet und hält die diversen Betriebssystem-Partitionen zu unterschiedlichen Zeiten vor, daneben fasst die andere als '/usbhdd2' die Datenpartition, die ich als /home2 in meine Systeme mounte und deren Unterverzeichnisse ich mit ~/* = /home/user/* verlinke.

Backup und Restore von Dateisystemen mittels tar

Wie am Ende des vorigen Unterkapitels erwähnt wird auch die Daten-Partition /home2 gesichert, wobei hier die Verwendung von tar (tape archiver; Unix-Werkzeug zum Erzeugen einer Datei aus vielen Dateien und Verzeichnissen, dessen ausgabe beliebig durch Pipes umgeleitet werden kann) praktischer ist, da dann im Backup auch gesucht/gefunden werden kann und somit bei versehentlichen Löschungen etc. sofort auf die Datei zum Zeitpunkt der Sicherung zurückgegriffen werden kann. Ich verwende ext4 als Dateisystem (FS), was aber an dieser Stelle nicht von Bedeutung ist.

# Zum Superuser (root) werden wegen komplizierterer Befehls-Struktur (sonst nur sudo mit Befehl):
sudo su -  # Der aktuelle User wird Superuser, wobei die Login-Umgebung hergestellt wird.
# Überprüfen des aktuellen Users:
id  # Dies liefert nun:  >>uid=0(root) gid=0(root) groups=0(root)<<
# Backup mit tar und automatisches Rückspielen auf USB-Platte:
tar cf - /home2/ | (cd /usbhdd2/machine/home2; tar xvf -)
# Restore der Sicherung von USB-Platte auf neue Platte:
tar cf - /usbhdd2/machine/home2 | (cd /home2; tar xvf -)
# Ggf. mit `mv' zum Verschieben und `rmdir' zum Löschen von Verzeichnissen die Struktur wieder wie gewünscht anpassen.
# Verlassen der Superuser-Umgebung (nie vergessen!!!):
exit


Änderung von UUID und/oder LABEL bei ext4  (Löschen/Beibehalten des FSs)

Soll ein z.B. nicht mehr supportetes System (d.h. eine installierte Distribution auf einer Betriebssystem-Partition) gelöscht werden, kann man die jeweilige Betriebssystem-Partition einfach mit mkfs.ext4 (make filesystem: ext4) formatieren (die Angaben der Parameter für Label, -L "LABEL", bzw. UUID, -U "xxxxxxxx-xxxx-xxxx-xxxx-xxxxxxxxxxxx" als hexadezimale Ziffer, d.h. x=[1..9,A..F], sind dabei optional).
Sollen dagegen die Daten erhalten bleiben, so bietet sich tune2fs an (adjust tunable filesystem parameters on ext2/ext3/ext4 filesystems), das lediglich UUID und/oder Label neu setzt.
In beiden Fällen kann man das Endresultat mit Hilfe des Unix-Befehls blkid (locate/print block device attributes) überprüfen.

# Formatieren einer Partition (hier sda10) mit ext4 und bestimmtem Label und UUID:
sudo mkfs.ext4 -L "EMPTY_FS" -U "affe0000-0000-6660-0666-000666000000" /dev/sda10
# Neues Setzen von Label und UUID unter Bewahren der Daten:
sudo tune2fs /dev/sda10 -U <new-uuid-number> -L "Nettes_LABELaa"
# Überprüfen von UUID und Label:
sudo blkid


Beheben von Paketmanager-Fehlermeldungen

Auch wenn synaptic zumeist keine Probleme bereitet, können dennoch Schwierigkeiten aufkommen:

# ** Es folgen ein paar Beschreibungen zum Beseitigen von Paketmanager-Problemen bei Ubuntu/Debian bzw. nervigen Warnmeldungen:
# * 1. * Fehlermeldung von Google Chrome: "Repository 'http://dl.google.com/linux/chrome/deb stable Release' changed its 'Origin' value from 'Google, Inc.' to 'Google LLC'"
sudo apt update
# `accept explicitly' wird verlangt – d.h. `y' eingeben!
# * 2. * Fehlermeldung von Google Earth: "Skipping acquire of configured file 'main/binary-i386/Packages' as repository 'http://dl.google.com/linux/earth/deb stable InRelease' doesn't support architecture 'i386'"
# Zum Hintergrund: System ist 64 bit:
dpkg --print-architecture  # liefert dann:      "amd64"
# hat allerdings Kompatibilität:
dpkg --print-foreign-architectures  # liefert:  "i386"
# dann "[arch=amd64]" in sources.list-Eintrag ergänzen:
sudo vi /etc/apt/sources.list.d/google-earth-pro.list
   deb [arch=amd64] http://dl.google.com/linux/earth/deb/ stable main
# * 3. * Durch neue Installationen gibt es Dateien, die nicht mehr benötigt werden – oder eine abgebrochene Installation ist nicht sauber beendet – etc. => generelle Bereinigung:
sudo apt-get clean
sudo apt-get autoclean
sudo apt-get autoremove --purge
sudo dpkg --configure --pending
# * ?. * Bei weiteren Problemen nach der Fehlermeldung googeln –
#        dies hilft meistens ...  ;-)


...
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Erste Fassung:07. April 2018
Letzte Änderung: 01. Januar 2020