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Ältere GNU/Linux-Versionen

etablierte / abgehangene Fassungen für Server etc.

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Inhaltsverzeichnis zu JMB's Seite über ältere GNU/Linux-Versionen


Link zur 🐧Bedeutung von GNU/Linux.
[Grafik mit TuX und GNU als Maskottchen von GNU/Linux]
Link zu der 🐧aktuell empfohlenen Linux-Distribution mit Details.

Ehemals empfohlene Linux-Distributionen

Anders als im Abschnitt 🐧Empfohlene Linux-Distributionen der Hauptseite zu GNU/Linux gilt hier den älteren Distributionen der Schwerpunkt, die zwar noch vollen Support genießen, aber auf dem Desktop doch etwas angestaubt wirken. Man kann schließlich nicht alle Anwendungssoftware per PPA einbinden um diese auf der Höhe von Upstream zu halten (d.h. von Ubuntu aus Debian oder gar direkt die Entwickler). Dies erledigt die Distribution *buntu nur für Firefox und Thunderbird, obwohl zumindest Fehlerbehebungs-Updates (minor updates) z.B. von LibreOffice sofort eingebaut werden sollten ... Eine stabile Basis (Kernel, X, Mesa, Basis-Libraries und Compiler), so wie es bei den LTS-Versionen mittlerweile läuft, und dazu laufend aktuell gehaltene Anwendungssoftware (die aber einen Kurztest absolvieren sollten und die vorige Version bei Problemen zur Installation weiterhin bereitsteht) hielte ich bzgl. eines Desktop-Betriebssystems für optimal ... man kann ja hoffen.
Da ich 16.04.x doch damals für mich zu angestaubt hielt und bereits erfolgreich auf 18.04-β1 umsteigen konnte, die damals aber noch nicht als stabil empfohlen wird, bis 18.04.1 herauskam, habe ich dies zum Anlass genommen, in der 🐧aktuellen Empfehlungs-Seite ein wenig Struktur hereinzubringen und gleichzeitig auch die Sicherheitsabschnitte auszugliedern.

Als zuverlässige, Hardware-ausschöpfende und zugleich einfache Distribution, die auch Einsteigern empfohlen werden kann, drängt sich Xubuntu auf.
Neben der aktuellen Empfehlung ist die besonders stabile Version LTS-Version 16.04 / Xenial Xerus  (EoL 04/2021 aktuell: 16.04.4, zuvor: 16.04.3), die noch aktuell stabile der sehr lange gepflegten LTS-Distributionen (Long Term Support), die auch sehr gut von anderen Herstellern unterstützt werden und alle 2 Jahre erscheinen, zu empfehlen.
Verwenden könnte man aktuell noch Xubuntu 18.10 / Cosmic Cuttlefish (siehe Download‑Link zum vorigen Xubuntu STS: xubuntu‑18.10‑desktop‑amd64.iso), die ich nach Umstieg hauptsächlich verwendete (wegen Kernel 4.18, X.org 1.20.1, Mesa 18.2.2 und insbesondere TeX Live 2019 [dev/Debian]), eine reguläre/STS Version (d.h. kurzlebig: 18.10.2018-18.07.2019 – wurde bereits durch Xubuntu 19.04 / Disco Dingo: 18.04.2019-18.01.2020 abgelöst, die durch 19.10 Eoan Ermine am 17. Oktober 2019 abgelöst werden wird).
Leider konnte die vorangehende und voller Fehler steckende 17.10 / Artful Aardvark nach meinen Erfahrungen wegen Bugs  nicht empfohlen werden (Vorsicht: diese habe ich aus Zeitmangel erst nicht getestet, und dann mit den vielen Release-Fehlern nicht sinnvoll zum Laufen gebracht; ✯☃; die zuvor von mir noch verwendete Version 17.04 / Zesty Zapus war damals schon aus dem Support: EoL 01/2018) – wahrscheinlich durch den gigantischen Overhead der Hardware-Sicherheitslücken ⚠️Spectre/Meltdown herrschte von September 2017 bis Februar 2018 überall Ausnahmezustand.
Drei solche STS-Versionen kommen im halbjährlichen Rhythmus zwischen den LTS-Fassungen herauskommen.
Beide Fassungen gehören zu der Ubuntu-Fassung, die XFCE als DE (Desktop Environment) einsetzt, die wenig Ressourcen-Hunger zeigt und dennoch viel unterstützt.
Die Mutter von Ubuntu ist quasi Debian, eine der größten und ältesten Distributionen, von der die wesentlichen Desktop-Distributionen abhängen und die die meisten und aktuellsten Pakete / Programme in ihren Repositories zur Installation anbieten (siehe 📜TEX/LATEX-Bemerkung). Neben Ubuntu wäre Valve's SteamOS oder das Live-System Knoppix (aktuell Version 8.1 vom 27. Sep. 2017; direkt vom USB-Stick bzw. einer DVD anzutesten bzw. nutzbar) zu nennen; von Ubuntu stammt wiederum Mint ab.
Wer hier noch etwas mehr wissen will, sei auf eine ubuntuuser-Seite verwiesen.
Neueinsteigern sei auch generell das Portal ubuntuusers empfohlen.

)  Back to the future: da Zesty Zapus [aka 17.04] noch vor Supportende keine Bugfixes zu ⚠️Spectre/Meltdown mehr bekam, was eigentlich ein Skandal ist, und Artful Aardvark [aka 17.10] trotz korrekter Angaben alles misskonfiguriert hinterlassen hat: falsches Tastaturlayout und im Terminal seltsame falsch zugeordnete Zeichen; ich nutze seit vielen Jahren Xubuntu, so viele grobe Fehler gab es noch nie. Offenbar hat die ganze IT-Branche mit einem Mal jeden Funken von QA verloren, nun auch Ubuntu.
Und ich habe noch nicht erwähnt, dass bei der Installation mein Haswell-System eine Firmware bekam, die die Textmeldungen beim Booten ausschaltet ... wohl dem, der die Taste kennt, die Einlass ins BIOS gewährt. Man muss diese nur blind pausenlos drücken (bei mir passender Weise ENTF/DEL – und Entfernen würde ich diesen unausgegorenen Schrott von Intel und Konsorten gerne).
Oder dass bei Auswahl Installation (2. Option des Boot-Menüs vom frischen Installations-ISO 17.10.1) keinen Installer startet sondern auf einem komplett leeren Desktop führt. Zumindest das Live-System bietet ein Icon, dessen Click den gewohnten Installer aufruft, der nur leider die Eingaben nicht auch in Konfigurationsdateien umsetzt.
Und einen habe ich noch – nach der Peinlichkeit, einige Laptops in Ziegelsteine [🧱] zu verwandeln (to brick a system; es waren neben Lenovo auch Acer und weitere Firmen betroffen; es standen nur keine sinnvollen Informationen zur Verfügung, als es bekannt wurde – ein Zustand, an den man sich wohl in Zukunft gewöhnen muss; wie auch daran, dass die ISOs für den 11.01. angekündigt waren, das Xubuntu-ISO aber am 12.01.2018 erst auf dem Server abgelegt wurde) in der Neuauflage die extremen Sicherheitslücken nicht zu schließen. Als Unix-Spezialist fällt mir dazu nichts mehr ein, zumal ich für Firmen‑Installationsimages, z.B. für IBM AIX erstellte (es hilft auch nicht, bei der Installation online Updates einspielen zu können, denn es bootet ein anfälliges System und man ist nicht immer online).
Damals sollte jeder auf 16.04 LTS sein, der ein Ubuntu-Derivat nutzen wollte – auch wenn ich dies niemals gedacht hätte, solch eine Empfehlung einmal aussprechen zu müssen. Im Anschluss wollte ich mich dennoch um 17.10 bemühen (und dabei für auftretende Fehler detaillierte Bug-Reports schreiben – auch wenn diese in letzter Zeit eher ignoriert wurden) – diese sind den meisten Nutzern nicht zuzumuten. Damit war Mint auch für technisch Versierte eine gute Wahl.
Während 18.04 LTS und 18.10 sehr gute Versionen sind, lieferte Disco aka 19.04 ein wahres 🐧Installations‑Inferno – auch wenn es nach dieser Barriere durchaus überzeugen konnte.


Da Xubuntu 17.04 aus dem Support lief und der Nachfolger existiert (Xubuntu 17.10 wurde am 19.10.2017 finalisiert; wegen der Bugs werde ich aber wohl direkt auf Bionic Beaver = 18.04 LTS umsteigen müssen – insbesondere wegen neuem Kernel Linux 4.13, X.org 1.19.5 und Mesa 17.2.2 wäre es interessant – da ich HWE nicht nutze werde ich dies mit 16.04 nicht bekommen – aber 18.04 liefert {wahrscheinlich: nun Feature Freeze}: Linux 4.15, X.org 1.19.7, Mesa 18.0 und GCC 7.3), so nutze ich bereits neuere Programm-Versionen als in der frisch herausgebrachten Distribution (z.B. von LO oder STK) durch Verwendung folgender PPAs (personal package archives; diese werden in die Datei /etc/apt/sources.list eingetragen – und bei Fehlermeldung: The following signatures couldn't be verified because the public key is not available: NO_PUBKEY xxx den fehlenden typisch 16 Hexziffern [aus 0-9 und A-F] umfassenden Schlüssel xxx nachtragen: sudo apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-keys xxx), um somit wirklich aktuell zu sein und zu bleiben [vorsicht, die Angaben sind Mitte März 2018 eingefroren, da ich nun Bionic nutze]: Die entsprechenden mit deb beginnenden Zeilen sind in die Datei /etc/apt/sources.list einzutragen.
Hier ein Beispiel dieser sources.list von meiner Xenial-Installation (Xubuntu 16.04 LTS; bei anderen Versionen muss xenial entsprechend ersetzt werden, z.B. durch trusty für 14.04 LTS, oder durch artful für 17.10 (bei mir extremste Bugs vorhanden, siehe Fußnote oben) oder durch bionic für die aktuelle 18.04 LTS, die aber auch direkt unter 🐧aktuell empfohlene Linux-Distribution zu finden ist; ich habe hier auch die PPAs drin gelassen, die nicht mehr existieren bzw. zumindest länger keine Updates mehr erhalten haben):

#deb cdrom:[Xubuntu 16.04 LTS _Xenial Xerus_ - Beta amd64 (20160323)]/ xenial main multiverse restricted universe

# See https://help.ubuntu.com/community/UpgradeNotes for how to upgrade to
# newer versions of the distribution.
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ xenial main restricted
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ xenial main restricted

## Major bug fix updates produced after the final release of the
## distribution.
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ xenial-updates main restricted
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ xenial-updates main restricted

## N.B. software from this repository is ENTIRELY UNSUPPORTED by the Ubuntu
## team, and may not be under a free licence. Please satisfy yourself as to
## your rights to use the software. Also, please note that software in
universe WILL NOT receive any review or updates from the Ubuntu security
team.
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ xenial universe
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ xenial universe
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ xenial-updates universe
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ xenial-updates universe

## N.B. software from this repository is ENTIRELY UNSUPPORTED by the Ubuntu 
## team, and may not be under a free licence. Please satisfy yourself as to 
## your rights to use the software. Also, please note that software in 
## multiverse WILL NOT receive any review or updates from the Ubuntu
## security team.
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ xenial multiverse
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ xenial multiverse
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ xenial-updates multiverse
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ xenial-updates multiverse

## N.B. software from this repository may not have been tested as
## extensively as that contained in the main release, although it includes
## newer versions of some applications which may provide useful features.
## Also, please note that software in backports WILL NOT receive any review
## or updates from the Ubuntu security team.
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ xenial-backports main restricted universe multiverse
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ xenial-backports main restricted universe multiverse

## Uncomment the following two lines to add software from Canonical's
## 'partner' repository.
## This software is not part of Ubuntu, but is offered by Canonical and the
## respective vendors as a service to Ubuntu users.
deb http://archive.canonical.com/ubuntu xenial partner
deb-src http://archive.canonical.com/ubuntu xenial partner

## Security:
deb http://security.ubuntu.com/ubuntu xenial-security main restricted
deb-src http://security.ubuntu.com/ubuntu xenial-security main restricted
deb http://security.ubuntu.com/ubuntu xenial-security universe
deb-src http://security.ubuntu.com/ubuntu xenial-security universe
deb http://security.ubuntu.com/ubuntu xenial-security multiverse
deb-src http://security.ubuntu.com/ubuntu xenial-security multiverse

## *** JMB hinzugefügt:
## Google Chrome (2. alternativer Browser - Mozilla Firefox ist Standard):
# * Only activate before installation - after installation commenting it!
#deb [arch=amd64] http://dl.google.com/linux/chrome/deb/ stable main
## -> KEY:   wget -q -O - https://dl-ssl.google.com/linux/linux_signing_key.pub | sudo apt-key add -
## -> google-chrome.list, d.h. hier meist ganz auskommentieren (nur zu Beginn)!

## Opera (3. alternativer Webbrowser):
#deb https://deb.opera.com/opera/ stable non-free
## wget -O - https://deb.opera.com/archive.key | sudo apt-key add -

## Google-Earth is downloaded from:
##   https://www.google.com/earth/download/ge/agree.html
deb http://dl.google.com/linux/earth/deb/ stable main

## Vim (https://launchpad.net/~jonathonf/+archive/ubuntu/vim):
## - Vorsicht: es gibt nur LTS-Versionen, unter Yakkety+Zesty laeuft Xenial, Test:
deb http://ppa.launchpad.net/jonathonf/vim/ubuntu xenial main
deb-src http://ppa.launchpad.net/jonathonf/vim/ubuntu xenial main
## sudo apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-keys 8CF63AD3F06FC659

## LibreOffice (https://launchpad.net/~libreoffice/+archive/ubuntu/libreoffice-6-0):
deb http://ppa.launchpad.net/libreoffice/libreoffice-6-0/ubuntu xenial main
deb-src http://ppa.launchpad.net/libreoffice/libreoffice-6-0/ubuntu xenial main
## sudo apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-keys 83FBA1751378B444
## see https://launchpad.net/~libreoffice/+archive/ubuntu/ppa  -> 6.1 ???

## SuperTuxKart 0.9.?:
deb http://ppa.launchpad.net/stk/dev/ubuntu xenial main
deb-src http://ppa.launchpad.net/stk/dev/ubuntu xenial main
## -> https://launchpad.net/~stk/+archive/ubuntu/dev
## => bei 0.9.3-rc1 (28.10.2017) in allen Systemen nur einen Tag später als über tar ...

## Krita - KDE sketching and digital painting program:
deb http://ppa.launchpad.net/kritalime/ppa/ubuntu xenial main 
deb-src http://ppa.launchpad.net/kritalime/ppa/ubuntu xenial main 
## -> NEW: https://launchpad.net/~kritalime/+archive/ubuntu/ppa
deb http://ppa.launchpad.net/dimula73/krita/ubuntu xenial main
deb-src http://ppa.launchpad.net/dimula73/krita/ubuntu xenial main
## -> OLD: https://launchpad.net/~dimula73/+archive/ubuntu/krita
## sudo apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-keys 188D29195E2B20CF

## LyX -  LaTeX WYSIWYM editor (-> https://www.lyx.org/Download):
deb http://ppa.launchpad.net/lyx-devel/release/ubuntu xenial main
deb-src http://ppa.launchpad.net/lyx-devel/release/ubuntu xenial main
## -> https://launchpad.net/~lyx-devel/+archive/ubuntu/release
## sudo apt-key adv --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv-keys A64833C9F8214ACD

## Promethean:
#deb http://activsoftware.co.uk/linux/repos/ubuntu lucid oss non-oss
## deb http://activsoftware.co.uk/linux/repos/ubuntu lucid oss non-oss
## Leere Verzeichnisse ... nur Hinhalten ... KEIN Linux-Support - auch nicht mit abgekuendigtem lucid lynx (10.04) !!!

## HandBrake GPL video transcoder:
# deb http://ppa.launchpad.net/stebbins/handbrake-releases/ubuntu xenial main
# deb-src http://ppa.launchpad.net/stebbins/handbrake-releases/ubuntu xenial main
## -> https://launchpad.net/~stebbins/+archive/ubuntu/handbrake-releases
## signing key 1024R/816950D8

## Wenn hier etwas fehlt einfach Google-Suche starten:
##   "Ubuntu 16.04 souces.list <searchstring>"



Link zur 📀Installations- und Konfigurations-Anleitung von Xubuntu.
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Erste Fassung:30. März 2018
Letzte Änderung: 01. Januar 2020